Diözesanrat der Katholiken
im Bistum Passau
Grundsätze

Grundsätze für die Arbeit der Laien in Räte und Verbänden

In der Kirche von Passau gibt es viele Frauen und Männer, die bereit sind, ihre Kraft, Begabung, Phantasie und Zeit einzubringen. Sie tun dies in der Überzeugung, dadurch einen Beitrag zu einer christlichen und damit zu einer menschlichen Welt zu leisten. Sie wirken dabei über die Kirche hinaus mit Rat und Tat in die Gesellschaft hinein und geben Zeugnis von ihrem Glauben und ihrer christlichen Berufung. Sie erfahren dabei Anerkennung und entdecken nicht selten eine neue Sinnperspektive für ihr eigenes Leben.

Alle haben die gleiche Würde, jede und jeder aber die eigene Begabung zu Gunsten des kirchlichen Lebens: „Wenn auch einige nach Gottes Willen als Lehrer, Ausspender der Geheimnisse und Hirten für die anderen bestellt sind, so waltet doch unter allen eine wahre Gleichheit in der allen Gläubigen gemeinsamen Würde und Tätigkeit im Einsatz für das Reich Gottes. So geben alle in der Verschiedenheit Zeugnis von der wunderbaren Einheit im Leibe Christi“ (Lumen gentium 32, vergl. c 208 CIC).

Die eigenen Rechte der Laien und ihre besondere, durch nichts zu ersetzende Verantwortlichkeit in Kirche und Welt auf dem Boden der Ekklesiologie (LG 30-38) herauszustellen und zu fördern, war eine der Absichten des II. Vatikanischen Konzils. Daher haben die Laien, die von Gott durch Taufe und Firmung dazu bestimmt sind, die allgemeine Pflicht und das Recht, sei es als Einzelne oder in Vereinigungen, mitzuhelfen, dass die göttliche Heilsbotschaft von allen Menschen überall auf der Welt erkannt und angenommen wird, vgl. c. 225 § 1 CIC/1983. Die Gläubigen müssen je nach ihrer eigenen Stellung ihre Kräfte einsetzen, um ein heiliges Leben zu führen sowie das Wachstum der Kirche und ihre ständige Heiligung zu fördern, vgl. c. 209 § 1 CIC/1983.

 

Aufbau und Struktur des Laienapostolates

Das oberste Organ des Laienapostolats in der Diözese Passau ist der Diözesanrat.

Er ist das vom Bischof anerkannte Organ im Sinne des Konzilsdekrets über das Apostolat der Laien (AA 26) und des Beschlusses der Würzburger Synode „Verantwortung des ganzen Gottesvolkes für die Sendung der Kirche“ zur Koordinierung der Kräfte des Laienapostolats und zur Förderung der apostolischen Tätigkeit.

Der Diözesanrat unterstützt durch seine beratende Tätigkeit den Diözesanbischof in seiner Hirtensorge für die Diözese und entwickelt eigenverantwortlich Initiativen für die Arbeit des Laienapostolats.

Der Diözesanrat ist auf der Ebene der Diözese das Gremium, in dem die gemeinsame Berufung und Verantwortung aller Christen sichtbar zum Ausdruck kommt. Als gewählte Mandatsträger vertreten die Mitglieder des Diözesanrates die Anliegen der Katholiken nach innen und außen. Damit haben die Stellungnahmen, Erklärungen und Initiativen des Diözesanrates einen besonderen Wert.

Als demokratisch gewähltes und vom Bischof anerkanntes Organ zur Koordination des Laienapostolats vertritt und repräsentiert der Diözesanrat

Auf der zwischenpfarrlichen Ebene nehmen die Dekanatsräte diese koordinierende Aufgabe in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Dekan wahr.  Darüber wird der Dekanatsrat zu Fragen des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens Stellung nehmen und gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen vorbereiten und durchführen.

Die herausragende Form des Laienapostolats ist das pfarrliche Apostolat: Die Pfarrei bietet ein augenscheinliches Beispiel für das gemeinschaftliche Apostolat. Die Laien mögen aufs engste mit ihren Priestern vereint in der Pfarrei arbeiten; die eigenen Probleme und die der Welt, sowie die Fragen, die das Heil der Menschen angehen, in die Gemeinschaft der Kirche einbringen, um sie dann in gemeinsamer Beratung zu prüfen und zu lösen; endlich jede apostolische und missionarische Initiative in der eigenen Pfarrfamilie nach Kräften unterstützen. (AA 10).

Wichtige Hinweise

Broschüre "Als Kirche am Ort gemeinsam unterwegs"

Ökologische Leitlinien für die Diözese Passau

Und wir, worauf warten wir? - Referat Dr. Hennersperger

Aufruf zum kritischen Konsum

Erklärung Bildung braucht Bindung

Erklärung zu Inklusion

Kirche muss vor Ort bleiben - Referat Dr. Lechner

 

 

Wichtige Links